Zusätzliche Informationen zu Corona-Virus Infektion

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Sehr geehrte Kommandanten! Geschätzte Kameraden!

Die aktuelle Entwicklung und die Rückmeldungen der Experten bestätigen eindeutig unseren bisher eingeschlagenen Weg. Die Reduktion der sozialen Kontakte auf allen Ebenen ist laut Experten die effektivste Methode die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Oberste Priorität ist und bleibt für uns die Aufrechterhaltung des Einsatzdienstes als Teil der unverzichtbaren Infrastruktur- und Sicherheitseinrichtungen im Bundesland Salzburg!

Ergänzend zu den bisher übermittelten Empfehlungen für den Dienstbetrieb (siehe Mail vom 10.3.2020) möchten wir Euch noch folgende Informationen zur aktuellen Lage übermitteln:

  • Das Bundesheer beschränkt den Zutritt zu den Kasernen. Bitte dazu das beiliegende Schreiben beachten.
  • Sobald an die LAWZ ein bestätigter Corona-Virus-Fall übermittelt wird, leiten die Disponenten die betroffene Adresse im telefonischen Wege an den OFK sowie per Alarm-Fax an das Feuerwehrhaus weiter. Diese Information ist ausdrücklich für den internen Gebrauch vorgesehen.
  • Für den Einsatzdienst müssen keine gesonderten Maßnahmen getroffen werden. Nach Rücksprache mit den Experten gilt es – wie bislang auch kommuniziert -, besonderes Augenmerk auf die Einsatzhygiene und die ohnehin geltenden präventiven Maßnahmen (bspw. Tragen der Einweghandschuhe bei Verkehrsunfällen, Herunterklappen des Helmvisiers zum Schutz der Augen, usw.) im Einsatzfall zu legen. Für die Verhinderung einer Übertragung ist der Abstand zur betroffenen Person (2 m) wichtig. Gerade auch nach dem Einsatz ist auf ausreichende Hygiene zu achten.
  • Über die Wiederaufnahme des Kursbetriebes an der Landesfeuerwehrschule wird rechtzeitig informiert. Dies lässt sich aber mit heutigem Tage noch nicht konkret abschätzen. Gleiches gilt für das Bewerbswesen.
  • Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesfeuerwehrkommando stehen gerne beratend zur Seite. Wir stellen selbstverständlich unseren Dienst nicht ein und sind für Sie erreichbar bzw. koordinieren die notwendigen Maßnahmen mit dem Landeseinsatzstab.
  • Die Atemschutzfüllstationen sind natürlich weiterhin in Betrieb und stehen 24/7 bereit.
  • Dienste und Arbeiten zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft der jeweiligen Feuerwehr müssen weiterhin geleistet werden. Wenn möglich aber auch hier darauf achten, dass nur das unbedingte notwendige Personal beteiligt ist.
  • Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen noch keine konkreten Einsatzanforderungen an die Feuerwehren im Zusammenhang mit dem Corona-Virus vor.
  • Wir ersuchen die notwendigen Maßnahmen auch im eigenen Kreis den Feuerwehrmitgliedern zu kommunizieren und insbesondere darauf hinzuweisen, dass gerade jetzt die Eigenverantwortung ein notwendiger Beitrag ist. Das gilt vor allem dann für jedes einzelne Mitglied, wenn ein Kontakt mit einem betroffenen oder wahrscheinlichem COVID-Fall vorliegt. In einem solchen Fall bitte keinesfalls das Feuerwehrhaus aufsuchen, sondern die kommunizierten Empfehlungen beachten!

Mit der notwendigen Besonnenheit in der Beurteilung der Lage und Ruhe in der Umsetzung der Maßnahmen können wir als Feuerwehr einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung leisten. Vielen Dank dafür!

Im LFV stehen Ihnen weiterhin Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker sowie Geschäftsstellenleiter Mike Leprich für Rückfragen zur Verfügung. Über etwaige Änderungen oder neue Erkenntnisse werden wir wieder umgehend informieren.

Mit der Bitte um gemeinsame Umsetzung!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

M. Leprich